Die HausmeisterInnen der ISEDie Hausmeisterinnen, Hausmeister und Reinigungskräfte sind auch in diesen schwierigen Zeiten unsere Kümmerer vor Ort.
70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 2013 gegründeten Allbau-Tochter Immobilienservice Essen GmbH (ISE) machen unser Leben in AllbauQuartieren so angenehm wie möglich. Zeit, sie einmal vorzustellen und zu zeigen, was sie täglich für uns leisten.

Geschult, qualifiziert und empathisch: Dank der 29 Hausmeisterinnen und Hausmeister wird regelmäßig ein Blick auf die Grünflächen geworfen, leuchtet das Licht in den Treppenhäusern, liegen die Dachpfannen sicher auf den Dächern, halten Absperrhähne der Heizungsrohre dicht und prangen unsere Namen auf den Klingeltableaus. Sie sorgen für Sicherheit und Sauberkeit.

Intakte Nachbarschaften – den Kümmerern vor Ort sei Dank

Die "Kümmerer vor Ort" sind nicht nur fachlich bestens geschult, sondern sie kennen auch die meisten Menschen und ihre Befindlichkeiten in den Quartieren; sie betreuen jeweils bis zu 700 Wohneinheiten. Mit Sozialkompetenz und Kommunikationsfähigkeit klären sie die Fronten, wenn Nachbarn einmal nicht einer Meinung sind. "Die Hausmeister sind die ersten Ansprechpartner für Mieterinnen und Mieter und zugleich Vertrauenspersonen. Sie sorgen für eine intakte Nachbarschaft. Das ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe", erklärt ISE-Geschäftsführer Samuel Šerifi.

Sauber!

Reinigungskräfte stiften Frieden Damit unsere Treppenhäuser, Kellergänge, Dachböden und Fenster blitzeblank strahlen, sind täglich ISE-Reinigungskräfte täglich im Einsatz. Die Sauberfrauen und -männer sorgen für ein glänzendes Aushängeschild unserer Häuser. Seit 2017 reinigen sie außerdem die rund 1.800 Vordächer über den Hauseingängen und in den Tiefgargen rücken sie dem Schmutz mit Aufsitzreinigungsmaschinen zu Leibe.
Hausgemeinschaften können den Reinigungsservice gemeinschaftlich buchen, und die Flurwoche getrost vergessen. "Wenn sich der Großteil der Hausgemeinschaft für den Reinigungsservice entscheidet, profitiert sie von einem fast unschlagbaren Angebot", erklärt Samuel Šerifi. "Für ca. 13 Euro monatlich muss niemand mehr einen " in die Hand nehmen." Mieterinnen und Mieter aus 10.000 Haushalten nutzen den Sauberservice bereits. Das ist besonders dann eine kluge Entscheidung, wenn wir selbst ein anderes Sauberkeitsempfinden haben als unser Nachbar.

Sie buchen so nicht nur einen qualifizierten Reinigungsdienst, sondern erhalten den Nachbarschaftsfrieden gratis dazu.

Hausmeister plus: Concierge-Service

Für ein angenehmes Zusammenwohnen sorgen auch Concierges, eine Art Hausmeister-plus-Service, zum Beispiel im Vollmerskamp 2 oder in der Haus-Berge-Straße mit eigener Loge. Sie übernehmen nicht nur Hausmeisterdienste oder halten das Umfeld sauber, sondern nehmen unter anderem Pakete entgegen, besorgen frische Brötchen und legen sie vor die Wohnungstür.

Besonders dort, wo der Allbau in Kooperationen mit Sozialdiensten Angebote wie Pflegebüros oder Einkaufsfahrdienste für Seniorinnen und Senioren geschaffen hat, sind die Concierges gern gesehen: Sie haben immer ein offenes Ohr und geben ein sicheres Gefühl. "Insgesamt bietet die ISE einen tollen Service für den Allbau, der für jeden erlebbar und spürbar ist", begeistert sich Samuel Šerifi. "Wir werden weiterhin die Bedürfnisse und Wünsche der Mieterinnen und Mieter aufgreifen und prüfen, mit welchen Services wir ein gutes Miteinander in den Quartieren sicherstellen können."

"Der neue Hausmeisterservice war ein Quantensprung."

 

Seit 2013 unterstützt die Immobilienservice Essen GmbH (ISE) den Allbau bei der Bewirtschaftung seiner Wohn- und Gewerbeimmobilien. Im Interview mit „Mein Zuhause" berichtet der neue Geschäftsführer der ISE, Samuel Šerifi, warum der Allbau die Servicegesellschaft gegründet hat, was einen guten Hausmeister ausmacht und wie er die Digitalisierung von Geschäftsprozessen vorantreiben will.

Herr Šerifi, warum braucht der Allbau die Immobilienservice Essen GmbH?

Samuel Šerifi: Die ISE ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Allbaus. Über sie können wir mit 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wohnungswirtschaftliche Dienstleistungen anbieten, die der Allbau personell nicht abbilden kann – wie unsere Hausmeisterservices, Reinigungsleistungen und die Quartiersbetreuung.

Was hat Sie 2013 motiviert, den Hausmeisterservice ins Leben zu rufen?

Samuel Šerifi: Wir wollten nicht nur Qualitäten im Wohnumfeld verbessern, sondern mehr Service bieten, näher am Kunden sein und den Menschen in den Quartieren ein gutes Gefühl geben. Uns war wichtig, dass Mieter den Hausmeister als Vertrauensperson annehmen. Deshalb haben wir seine Tätigkeitsbereiche um den Faktor Kommunikation erweitert. Früher waren Hausmeister ausschließlich handwerklich unterwegs, seit 2013 ist er dauerhaft greifbar und kann bei Mieteranliegen schnell vor Ort helfen. Das war ein Quantensprung im Bereich unserer Services, was uns übrigens auch in Mieterbefragungen bestätigt wurde.

Sie sind seit Oktober 2020 neuer Geschäftsführer der ISE – was ist Ihnen in dieser Position wichtig?

Samuel Šerifi: Ich habe den ISE mit aufgebaut und über die Zeit gemeinsam mit der ISE-Mannschaft Qualitäten definiert, die wir erreichen wollten und auch die Prozesse in Gang gesetzt, wie wir sie erreichen. Diesen Qualitätsansprüchen möchte ich nach wie vor gerecht werden: Im Team werden wir uns weiterhin um das Wohlbefinden unserer Kundinnen und Kunden kümmern und an einer noch besseren Kundenbindung arbeiten. Dazu werde ich schwerpunktmäßig die Digitalisierung vorantreiben.

Wie wird die Digitalisierung die Dienstleistungen der ISE beeinflussen?

Samuel Šerifi: Aktuell in der Umsetzung ist der Einsatz von Tablets bei Wohnungsübergaben. Bisher haben wir Übergabeprotokolle auf Papier festgehalten. Mit dem Tablet versenden wir die Protokolle an Ort und Stelle per E-Mail an die Mieterinnen und Mieter. Auch in der Qualitätskontrolle möchte ich Vorgänge digitalisieren und damit effizienter machen. Unsere Qualitätsbeauftragte sollen bald mit dem iPad unterwegs sein und in einer Art App Fotos an Ort und Stelle hochladen können.
Die Digitalisierung wird unsere Hausmeisterinnen und Hausmeister durch ein einfacheres Handling von Standardprozessen entlasten. Damit verringern sich Bearbeitungszeiten. Am Ende des Tages ist mein Ziel: Mehr Zeit für unsere Mieterinnen und Mieter zu haben und sie so mit noch besserer Qualität zu überzeugen und das im Rahmen eines ausgewogenen Preis-/ Leistungsverhältnisses!

Herr Šerifi, herzlichen Dank für das Gespräch!